Deutsche Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination 2016
Deutsche Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination 2016

DANKESCHÖN

Stefan Hocke bedankt sich bei den Helfern an der Schanze

Die Deutschen Meisterschaften im Skispringen und in der Nordischen Kombination sind inzwischen vorüber. Nach Abschluss der Veranstaltung ist es an der Zeit DANKE zu sagen.

 

Ein ganz besonders herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Helfern - ihr habt eine tolle Veranstaltung vorbereitet, durchgeführt und inzwischen auch bereits aufgeräumt!

 

Weiterhin möchten wir allen Zuschauern danken, die bei den Wettbewerben an der Schanzenanlage im Kanzlersgrund, sowie an den beiden Laufstrecken in Steinbach-Hallenberg und Zella-Mehlis für super Stimmung gesorgt haben.

 

Nicht zuletzt möchten wir unseren Sponsoren und Partnern herzlich danken. Neben den finanziellen Unterstützern der Veranstaltung sind dies viele Partner, welche uns mit Rat und Tat sowie mit sehr viel zeitlichem Engagement zur Seite standen!

Manuel Faißt und Fabian Rießle heißen die letzten Sieger dieser DM

Siegerehrung des Teamsprints der Nordischen Kombination vor dem Rathaus in Zella-Mehlis

Die letzte Entscheidung dieser DM ist gefallen: Manuel Faißt und Fabian Rießle lagen schon nach dem Springen im Kanzlersgrund in Front, hielten ihre Verfolger auch beim Stadtlauf in Zella-Mehlis vor rund 600 Zuschauern knapp auf Distanz und wurden Deutsche Meister im Teamsprint der Nordischen Kombination. Jakob Lange und Johannes Rydzek, nach dem Springen in der rein deutschen Wertung noch auf Rang drei geführt, gewannen mit nur 2,1 Sekunden Rückstand Silber, Tobias Simon und Tobias Haug (11,2 Sekunden Rückstand) Bronze. Als beste Thüringer landete das Duo Michael Dünkel/Philipp Blaurock auf dem sechsten Rang.

 

Damit ist die Deutsche Meisterschaft Skisprung/Nordische Kombination 2016 Geschichte. Erstmals seit 2010 waren die Schanzen im Oberhofer Kanzlersgrund wieder Ausrichtungsort eines Wettkampfes - und die Rückkehr darf als Erfolg gewertet werden. Dank vieler tatkräftiger Helfer aus den umliegenden Vereinen, die viel Herzblut und Zeit für die Ausrichtung und Durchführung investiert haben, lief die Ausrichtung nahezu reibungslos. Was auch seitens des Sportlichen Leiters des DSV, Horst Hüttel, so gesehen wurde: „Ihr habt nichts verlernt“, lobte er die Verantwortlichen im OK für die Durchführung der Veranstaltung.

Startliste für den letzten DM-Wettkampf ist online: Zwei französische Duos starten in Zella-Mehlis als Erste

Die Startliste für den letzten Wettkampfabschnitt dieser DM ist ebenso online wie alle bisherigen Ergebnisse. Um 14.00 Uhr beginnt in Zella-Mehlis der Lauf im Teamsprint der Nordischen Kombination. Zwei französische Duos werden dabei das Feld anführen: Antoine Gerard und Francois Braud liegen nach dem Springen in Front, gefolgt von Laurent Mühlethaler und Maxime Leheurte. Die besten deutschen Teams sind die Baden-Württemberger: Fabian Rießle und Manuel Faißt gehen zehn Sekunden nach den führenden Franzosen an den Start, Tobias Haug und Tobias Simon mit einem Rückstand von 17 Sekunden. Der neue Deutsche Einzelmeister, Johannes Rydzek, folgt mit seinem Partner Jakob Lange als Fünfte des Sprungwettbewerbes (21 Sekunden Rückstand), vor Olympiasieger Eric Frenzel und Terence Weber mit schon 45 Sekunden Rückstand.

 

Bestes Thüringer Duo nach dem Springen sind Willi Hengelhaupt und Anton Schlütter, die in der Gesamtwertung auf Rang sieben liegen und 59 Sekunden nach dem Franzosen Gerard/Braud in Rennen gehen.

Tino Edelmann mit Verletzungspech - Johannes Rydzek ist Deutscher Meister in der Nordischen Kombination

Tino Edelmann auf der Strecke in Steinbach-Hallenberg

Bitteres Ende der DM für Tino Edelmann: Der Nordisch Kombinierer des SC Motor Zella-Mehlis stürzte beim Lauf in Steinbach-Hallenberg so schwer, dass er das Rennen nur mit Mühen beenden konnte und im Anschluss ins Krankenhaus musste. Wir drücken die Daumen, dass es nichts Schwerwiegendes ist!

 

Der Traum von der Medaille war damit mit einem Mal aus. Umso bitterer, als Tino (als Vierter nach dem Springen) sich während der ersten Runden des Stadtparcours auf Rang drei vorgearbeitet hatte, letztlich aber das Rennen als 22. beendete und in der Gesamtwertung Neunter wurde. Ein Start im Teamwettbewerb ist damit unmöglich geworden.

 

So blieb es beim Einzellauf bei den Platzierungen, die schon nach dem Springen galten: Johannes Rydzek vom SC Oberstdorf sicherte sich den Titel des Deutschen Meisters mit einem Vorsprung von 10,9 Sekunden vor Titelverteidiger Eric Frenzel und Manuel Faißt, der mit einem Rückstand von 1:02 Minuten Bronze gewann. Der Franzonse Maxime Leheurte, der nach dem Springen noch Erster der Gesamtwertung war, wurde während des Laufes noch von Johannes Rydzek und Eric Frenzel überholt und wurde Dritter der Gesamtwertung.

 

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Danny Queck wurde vom Leistungssport verabschiedet

 

Seinen Abschied vom Leistungssport gab unlängst Danny Queck bekannt – Grund genug für TSV-Sportwart Stephan Hocke und Ralph Gebstedt (siehe Foto), sich im Namen des Thüringer Skiverbandes beim Skispringer des WSV Lauscha für seine Verdienste zu bedanken und alles Gute für den weiteren Lebensweg zu wünschen.

Felix Hoffmann ist Deutscher Juniorenmeister - David Siegel gewinnt die Gesamtwertung

Felix Hoffmann: Neuer Deutscher Juniorenmeister

Riesenjubel bei Felix Hoffmann: Der 19-Jährige ist Deutscher Juniorenmeister und setzte damit die Erfolgsgeschichte der Thüringer Skispringer bei dieser DM fort. Nach Bronze im Teamwettbewerb bedeutet Gold für Felix die zweite Medaille im zweiten Wettkampf für Thüringen. Mit seinen beiden Sprüngen über 128,5 m und 123,5 m landete der Starter vom SWV Goldlauter in der Gesamtwertung als bester Thüringer zudem auf Rang 7.

 

Deutscher Meister der Elite und damit Nachfolger von Severin Freund wurde David Siegel vom SV Baiersbronn, der im ersten Durchgang mit 140,0 m den weitesten Satz des Wettkampfes landete und die Führung auch im zweiten Springen nicht mehr hergab. Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) und Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue) gewannen Silber und Bronze.

 

Die Übersicht aller Ergebnisse des Skispringen sind hier einzusehen.

Tino Edelmann startet den Lauf mit nur 14 Sekunden Rückstand

Die Thüringer Hoffnung in der Nordischen Kombination bleibt im Medaillenrennen: Nach dem Einzelspringen der Nordischen Kombination liegt Tino Edelmann vom SC Motor Zella-Mehlis auf Rang 4 und geht damit nur 14 Sekunden nach dem in Führung liegenden Johannes Rydzek auf den Rundparcours in Steinbach-Hallenberg. Nach Rydzek zweitplatzierter Deutscher ist Titelverteidiger Eric Frenzel (2 Sekunden Rückstand), Dritter Manuel Faißt (9 Sekunden Rückstand). Ganz eng liegen die Top-Leute damit beieinander.

 

Die Gesamtführung nach dem Springen hat der Franzose Maxime Leheurte übernommen, der gemeinsam mit fünf weiteren Mitglieder der französischen Nationalmannschaft als Gast an dem Wettkampf teilnimmt – aber außerhalb der DM-Wertung.

 

Die Ergebnisse des Springens sowie die Startliste für den Lauf in Steinbach-Hallenberg sind hier zu finden.

Training der Nordisch Kombinierer startet um 9.30 Uhr

In Oberhof sind die Wintervorboten eingekehrt: Aufgrund des leichten Schneefalls haben Jury und Organisationskomitee entschieden, den Start des Sprungtrainings der Nordisch Kombinierer von 8.30 Uhr auf 9.30 Uhr zu verlegen. Der Wertungsdurchgang findet wie geplant um 11.30 Uhr statt, im Anschluss starten die Spezialspringer.

Bronze für Thüringen im Teamspringen

Freude beim Team Thürigen 1 über die Bronzemedaille.

Riesenerfolg für das Team Thüringen! Im Mannschaftswettbewerb der Skispringer sicherte sich die junge Auswahl von Stützpunkttrainer Ralph Gebstedt hinter Bayern 1 und Sachsen 1 die Bronzemedaille. "Damit können wir sehr zufrieden sein", freute sich Gebstedt. "Wir hatten im Vorfeld ein wenig mit Rang drei geliebäugelt, wussten aber, dass es eine ganz schwere Nummer würde. Dass es mit der Medaille geklappt hat, ist ein Riesenerfolg."

 

Sebastian Bradatsch (TSG Ruhla), Justin Lisso (WSV Schmiedefeld), Felix Hoffmann (SWV Goldlauter) und Schlussspringer Tim Heinrich vom WSV Schmiedefeld und mit nur 21 Jahren der "Senior" im Quartett wussten den Heimvorteil im Oberhofer Kanzlersgrund zu nutzen, lagen bereits nach dem ersten Durchgang auf Rang 3 - und gaben ihn nicht mehr her. Zum Schluss lagen die Thüringer mit 931,9 Punkten nur knapp hinter Sachsen mit 938 Punkten. Souverän sicherte sich Bayern mit 1046,1 Punkten auch ohne Top-Starter Severin Freund den Titel.

 

Thüringen 2 mit Nicolas Böhm (SC Steinbach-Hallenberg), Anton Schlütter (SC Motor Zella-Mehlis), Lukas Wagner (WSV Lauscha) und Danny Queck (WSV Lauscha) landete auf Rang 10 mit 614,1 Punkten.

 

Alle Resultate des Teamspringens sind hier einzusehen.

Severin Freund muss aus trainingsmethodischen Gründen passen

Das erste Training der Skispringer hat planmäßig stattgefunden - derzeit findet der Team-Wettbewerb der Spezialspringer statt. Leider ohne Weltmeister Severin Freund, der aus "trainingsmethodischen Gründen auf einen Start bei der DM verzichten muss", so Bundestrainer Werner Schuster. Somit muss das Bayerische Team bei der Mission "Titelverteidigung" ohne seinen Top-Springer auskommen. Beim Einzelspringen wird es damit einen neunen Titelträger geben - 2015 gewann Severin Freund den Titel. Wer wird ihm 2016 nachfolgen?

Haupt-Tageskasse am Grenzadler

Die Haupt-Tageskasse für die Deutschen Meisterschaften ist im Rennsteighaus am Grenzadler eingerichtet.

 

Alle Zuschauer können dort direkt vor Ort ihre Tickets kaufen. Bitte beachten Sie, dass der Pendelbus nur mit gültigem Ticket genutzt werden kann.

Meldungen der Landesverbände sind erfolgt - alle Top-Stars sind dabei

Die Meldungen der Landesverbände für die Deutschen Meisterschaften sind erfolgt. Alle Top-Leute sind wie versprochen gemeldet - die Zuschauer dürfen sich also auf Stars wie Severin Freund, Eric Frenzel, Richard Freitag oder Andreas Wank freuen. Darüber hinaus werden sechs Mitglieder der französischen Nationalmannschaft den Wettkampf der Nordischen Kombination bereichern.

 

Hier der Überblick über die Meldungen der deutschen Teilnehmer:

Teilnehmer Kombination DM 2016.pdf
PDF-Dokument [198.4 KB]
Teilnehmer Skisprung DM 2016.pdf
PDF-Dokument [200.4 KB]

Tinos Ziel bei der Heim-DM? Eine Medaille natürlich!

In wenigen Tagen werden in Oberhof, Steinbach-Hallenberg und Zella-Mehlis die Deutschen Meister 2016 im Skispringen und in der Nordischen Kombination gekrönt. Lokalmatador Tino Edelmann vom SC Motor Zella-Mehlis steckt voll in der Vorbereitung auf dieses Ereignis und natürlich auf die anstehende Saison. Florian Horst sprach kurz vor der DM mit dem Team-Weltmeister in der Nordischen Kombination von 2016:

 

Hallo Tino, wie war deine Saison bisher und wie laufen die Vorbereitungen?

Tino: „Meine Saison verläuft bisher ganz ordentlich. Anfänglich stand eine Materialumstellung an, da mein Sprungskihersteller die Produktion nicht fortführte. Ich habe von Fischer sofort sehr gute Sprungski bekommen und somit verlief die Umstellung relativ problemlos. Gesundheitlich bin ich bisher gut durchgekommen, lediglich vergangene Woche musste ich aufgrund einer Erkältung das Training etwas reduzieren. Ich habe mir eine gute Grundlage im läuferischen Bereich erarbeitet, jedoch bin ich mit meinen Sprungleistungen nicht wirklich zufrieden. Bei dem Sommer Grand Prix war der Abstand zur Weltspitze zu groß. Daraufhin haben wir energisch gearbeitet und daher schaue ich zuversichtlich auf die Deutsche Meisterschaft in Oberhof.“

 

Stichwort Oberhof: Was bedeutet es für dich nach der langen Zeit wieder einen Wettkampf in Oberhof zu bestreiten?

Tino: „Es ist natürlich schön, hier in Oberhof wieder einen Wettkampf zu haben, ich habe viele gute Erinnerungen an vergangene Wettbewerbe. Es wird auch Zeit, dass hier wieder hochkarätige Wettkämpfe stattfinden. Vor allem freue ich mich, dass die beiden Läufe in Zella-Mehlis und Steinbach-Hallenberg ausgetragen werden. Das bringt Abwechslung.“

 

Was sind deine Ziele für die Deutsche Meisterschaft?

Tino: „Das Ziel ist sicherlich das Podest. Das wird jedoch nicht einfach werden. Einige Konkurrenten bewegen sich schon auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch bin ich zuversichtlich und hoffe, meinen Heimvorteil nutzen zu können.“

 

Neben dem Sport absolvierst du ein Lehramtsstudium, wie kommst du damit voran?

Tino: „Ich bin seit einem knappen Jahr Familienvater und daher musste ich mein Studium erstmal etwas hintenanstellen. Im Sommer habe ich einige Lehrveranstaltungen besucht und ein paar Prüfungen abgelegt, aber im Winter bleibt für das Studium kaum Zeit, denn sowohl der Sport als auch die Familie stehen hier klar im Vordergrund. Sobald ich meine sportliche Karriere beendet habe, hoffe ich natürlich zeitnah fertig zu werden und mit meinem Referendariat beginnen zu können.“

 

Wie geht es jetzt für dich nach der Deutschen Meisterschaft weiter?

Tino: „Nach den Meisterschaften stehen einige interne Ausscheidungswettkämpfe an. Ziel ist es natürlich sich für den Weltcup zu qualifizieren. Die Chancen stehen gut.“

Ticketvorverkauf hat begonnen!

Ab sofort sind Tickets für die Deutschen Meisterschaften erhältlich. Online, unter der Ticket-Hotline 01805-303435 oder in zahlreichen Vorverkaufsstellen können Eintrittskarten vorab erworben werden. Hier geht es zu allen Infos rund um die Tickets samt Preisen.

Zur Schanze wird kostenlos gependelt

Auf der Seite Anfahrt gibt es aktuelle Informationen zur Anreise an die Schanzen im Kanzlersgrund. Rund um den Grenzadler in Oberhof werden umfangreich Parkplätze zum Sonderpreis von 2,00 Euro pro Tag zur Verfügung stehen. Von dort - sowie vom Parkplatz Kanzlersgrund - fahren Pendelbusse die Fans kostenlos an die Schanze und wieder zurück. Öffentliches Parken an der Schanze bzw. auf den Zufahrten dorthin ist nicht möglich.

Felix Hoffmann möchte bei der DM aufs Podium springen

Von Florian Horst

 

Bei der letzten Auflage im Jahr 2010 war er noch Zuschauer – bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination, die vom 20. bis 23. Oktober in Oberhof, Steinbach-Hallenberg und Zella-Mehlis ausgetragen werden, greift Skispringer Felix Hoffmann endlich selber ins Geschehen ein und möchte auf der Schanze im Kanzlersgrund auf sich aufmerksam machen.

 

Das gelang dem 19-Jährigen zuletzt bereits mit einigen Top-Platzierungen bei internationalen Wettkämpfen: Bei den FIS-Cup-Springen Anfang September im schweizerischen Einsiedeln belegte er den zweiten und den vierten Platz. An gleicher Stelle bestätigte der aus Goldlauter-Heidersbach stammende Adler seine hervorragende Form mit einem Sieg und einem zweiten Platz im Alpen-Cup. Beim FIS-Cup in Hinterzarten sprang Felix Hoffmann erneut auf das Podium, diesmal mit Platz drei. Und auch beim Continental-Cup im polnischen Wisla wusste der Schützling von Trainer Ralph Gebstedt bei starker Konkurrenz mit den Plätzen 20 und 22 zu überzeugen.

 

Im Hinblick auf die anstehende Deutsche Meisterschaft im heimischen Oberhof lässt das hoffen. Doch wie schätzt „Fehler“, wie er liebevoll im Freundeskreis genannt wird, seine Chancen ein? Zunächst einmal freut er sich auf seinen „ersten großen Heimwettkampf“, bei dem er mit vielen Zuschauern aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis rechnet. Für den angehenden Abiturienten zählen zunächst keine Platzierungen, vielmehr steht die eigene Präsentation im Vordergrund: „Ich möchte weiterhin meine Trainingsleistung im Wettkampf zeigen und viele internationale Einsätze bekommen“, so der Youngster. Dennoch ist ein Podiumsplatz kein unerreichbares Ziel, wenn auch nicht im Gesamtklassement, aber in der Klasse der Junioren.

 

Im nächsten Jahr steht für den Hoffnungsträger des SWV Goldlauter-Heidersbach die Abiturprüfung an, „danach möchte ich es zur Sportfördergruppe der Bundespolizei schaffen“, so Hoffmann. Doch bis dahin steht noch ein langer Winter an - und hier möchte der ehemalige Schützling des jetzigen Schweizer Nationaltrainers Ronny Hornschuh sich im Continental-Cup etablieren und natürlich bei den Junioren Weltmeisterschaften im amerikanischen Park City (Salt Lake City/Utah) teilnehmen.

 

Salt Lake City? Ja, Salt Lake City! Für die Thüringer Skispringer kein fremder Begriff: Denn hier gewann der damalige Abiturient Stephan Hocke und heutiger Sportwart im Thüringer Skiverband im Jahr 2002 Olympisches Gold im Teamspringen. Ob Felix Hoffmann es ihm eines Tages nachmachen wird?

Unsere Schirmherrin: Dr. Birgit Klaubert

Stolz stellen wir die Schirmherrin unserer Veranstaltung vor: Dr. Birgit Klaubert, die Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport hat, die Schirmherrschaft für die Deutschen Meisterschaften übernommen und bringt damit die Wertschätzung des Freistaates Thüringen für Veranstaltung und Sportler zum Ausdruck.

Ausschreibung ist veröffentlicht

Die Ausschreibung zu den Deutschen Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination 2016 ist veröffentlicht und hier einsehbar:

Ausschreibung DM SP-NK.pdf
PDF-Dokument [142.1 KB]

Zeitplan ist bestätigt

Der Zeitplan für die Deutsche Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination ist nun offiziell bestätigt.

 

Alle Startzeiten und die jeweiligen Wettbewerbe finden Sie hier.

Deutsche Meisterschaften Skisprung & Nordische Kombination

Er ist Weltmeister, er ist Olympiasieger – und bald zu Gast im Thüringer Wald. Vom 20. bis 23. Oktober werden in Oberhof, Steinbach-Hallenberg und Zella-Mehlis die Deutschen Meisterschaften Skisprung und Nordische Kombination ausgetragen. Und Eric Frenzel, der medaillendekorierte Nordisch Kombinierte, wird ebenso dabei sein wie Skisprung-Weltmeister Severin Freund und ihre Kollegen aus den Deutschen Nationalteams. „Zum ersten Mal seit 2010 findet wieder solch ein hochkarätiger Wettkampf in den Disziplinen Skisprung und Nordische Kombination in Thüringen statt“, freut sich Wilfried Hocke, Vizepräsident des ausrichtenden Thüringer Skiverbandes und zugleich OK-Chef der DM. „Viele Jahre war es unmöglich, in Oberhof Sprungwettkämpfe auszutragen, da die ehrwürdigen Schanzenanlagen im Kanzlersgrund wegen Baufälligkeit nicht zur Verfügung standen. Die notwendigen Arbeiten sind nun insoweit abgeschlossen worden, als dass Wettkämpfe stattfinden und wir die Schanzenanlage einweihen können. Wenn auch noch Bedarf am Neubau eines Kampfrichterturmes besteht.“

 

Die Wettkämpfe starten am Freitag, den 21. Oktober. Los geht es mit dem Team-Wettbewerb der Skispringer. In der Früh wird trainiert, um 14.00 Uhr startet der Wettkampf auf der großen Schanze, der HS 140. Für den Samstag sieht das Programm zunächst den Einzel-Sprungwettkampf der Nordisch Kombinierten vor (11.30 Uhr), bevor die Spezialisten ihren Deutschen Skisprungmeister in der Einzelwertung ermitteln. 2015 gewann Severin Freund Gold in Garmisch-Partenkirchen – und möchte seine Siegesserie sicher auch in Oberhof fortsetzen.

 

Den Schlusspunkt des Tages bildet der Einzel-Lauf in der Nordischen Kombination, der um 17.00 Uhr als Stadtparcours in Steinbach-Hallenberg ausgetragen wird. „Der Deutsche Skiverband hat sich für einen Stadtlauf ausgesprochen, um die Starter näher an die Zuschauer zu bringen“, so Wilfried Hocke. „Eine Vorstellung, die wir gerne mittragen. Wir hatten die Qual der Wahl zwischen zwei engagierten Bewerbern, die sich für die Durchführung der Läufe stark gemacht haben.“

 

Der eine Bewerber war der SC Steinbach-Hallenberg, der die Läufer somit am Samstag begrüßen darf – der zweite der SC Motor Zella-Mehlis. Um einem breiten Publikum im Thüringer Wald die Gelegenheit zu geben, die Top-Kombinierer Deutschlands hautnah zu erleben, findet der Lauf der Teammeisterschaft in der Nordischen Kombination zum krönenden Abschluss am Sonntag um 14.00 Uhr in Zella-Mehlis statt, nachdem die Kombinierer zuvor ab 10.00 Uhr die Sprungwettkämpfe auf der Anlage im Kanzlersgrund beschließen werden.

 

„Die Entscheidung, die beiden Läufe auf zwei Orte aufzuteilen, bedeutet sicher eine große logistische Herausforderung“, befindet Wilfried Hocke. „Aber wir können auf viele Helfer der Vereine setzen, die dieses Vorhaben unterstützen und sicher zu einem Erfolg lassen werden.“ Möglicherweise auch für die Thüringer Athleten bei deren Heimspiel. Hoch hängen die Trauben sicher für die Sprungspezialisten. „Es wird sicher sehr schwer für unsere Jungs um die Medaillen mitzuspringen“, vermutet Wilfried Hocke – und er muss wissen. War er doch lange Jahre hauptberuflicher Trainer tätig und brachte Größen wie Team-Olympiasieger Stephan Hocke hervor – seinen Sohn. „Aber vielleicht gelingt es unserem Nachwuchs, allen voran Felix Hoffmann vom SVW Goldlauter, in der Juniorenwertung nach einer Medaille zu greifen“, hofft der OK-Chef.

 

Ein wenig anders sieht’s in der Nordischen Kombination aus. Mit Lokalmatador Tino Edelmann vom SC Motor Zella-Mehlis hat Thüringen ein heißes Eisen im Kampf um die Medaillen im Feuer. Als Deutscher Meister 2016 vor heimischen Publikum in die vorolympische Wintersaison starten: Das hätte was!

 

Kontakt

Gerne können Sie uns über folgende Wege kontaktieren:

 

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